CALCIUM EAP Ampullen
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Zur parenteralen Therapie mit EAP + Calcium Beipackzettel Calcium-EAP® Ampullen ( Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service )
Wirkstoffe 400 mg (2-Aminoethyl)dihydrogenphosphat, Calciumsalz (2:1) Hilfsstoffe Wasser für Injektionszwecke Glycin Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service Zusammensetzung: 1 Ampulle zu 10 ml enthält: Arzneilich wirksame Bestandteile: 400 mg Calcium 2-aminoethylphosphat (EAP) (entspr. 1,25 mmol Calcium) Sonstige Bestandteile: Glycin, Natriumchlorid, Wasser für Injektions- zwecke Stoff- und Indikationsgruppe oder Wirkungsweise: Calcium-EAP-Präparat zur parenteralen Therapie. Anwendungsgebiete: Zur parenteralen Calcium-EAP-Therapie bei Calcium-Mangel. Gegenanzeigen: Schwere Nierenfunktionsstörungen Nebenwirkungen: Bei längerer und intensiver Behandlung können bei empfindlichen Patienten Gallenwegs- und Pankreasdyskinesien auftreten, eventuell auch leichte Stenokardien. Diese Beschwerden lassen sich durch Einnahme von 3 - 4 Dragees Trophicard-Köhler beheben. Eine Unterbrechung der Behandlung mit Calcium-EAP® ist deswegen nicht erforderlich, auch wird die Wirkung von Calcium-EAP® durch Trophicard-Köhler nicht beeinträchtigt. Bei digitalisierenden Patienten ist Kontrollbeobachtung ratsam. Dosierungsanleitung und Art der Anwendung: Zum Beginn der parenteralen Behandlung: 1 Am- pulle täglich intravenös. Bei anhaltender Medikation: wöchentlich 2 - 3 Ampullen, in der Zwischenzeit 3 x 1 bis 3 x 3 Dragees Calcium-EAP® täglich. Die intravenöse Zufuhr kann zügig erfolgen. Zur Gastritis-Behandlung soll der Inhalt von 2 Ampullen bei leerem Magen unverdünnt eingenommen werden, am besten im Liegen vor dem Frühstück. Eigenschaften: Der Grundbestandteil von Calcium-EAP® ist ein natürlich vorkommendes Stoffwechselprodukt des Organismus. EAP gehört zu den wichtigsten Strukturelementen der Myelinscheiden und ist als Fraktion der Phospholipide wesentlicher Bestandteil der Zellmembranen. Der entzündungshemmende Mechanismus des Calcium-EAP ist bedingt durch die Einschleusung von komplexgebundenem Calcium in die Zelle und dessen anhaltende Fixierung im Intrazellulärraum.